RetroTrikot

Retro Alaves Trikot – Die Babazorros und ihre Kult-Jerseys

Deportivo Alavés ist mehr als nur ein Fußballverein – die Babazorros aus Vitoria-Gasteiz verkörpern den unbeugsamen Geist des baskischen Fußballs. Seit der Gründung am 23. Januar 1921 als Sport Friends Club steht der Klub aus der autonomen Gemeinschaft Baskenland für leidenschaftlichen, kämpferischen Fußball, der das ganze Stadion Mendizorrotza in Ekstase versetzt. Mit ihren markanten blau-weißen Streifen sind die Albiazules eine der charaktervollsten Mannschaften La Ligas. Wer ein retro Alaves Trikot trägt, bekennt sich nicht nur zu einem Verein, sondern zu einer ganzen Kultur – baskische Identität, kompromisslose Hingabe und die Erinnerung an magische Europapokal-Nächte. Trotz finanzieller Krisen, Abstiege und harter Jahre in den unteren Ligen ist Alavés stets zurückgekehrt und hat sich seinen festen Platz in der spanischen Eliteliga erkämpft. Die Sammler weltweit lieben den Verein für seine ehrlichen, unverwechselbaren Designs aus den späten 90ern und frühen 2000ern – einer Ära, in der ein kleiner Klub aus Álava den europäischen Fußball-Riesen die Stirn bot. Das retro Alaves Trikot ist deshalb mehr als nur Stoff: Es ist ein Stück baskische Fußballhistorie zum Anziehen.

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Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Deportivo Alavés beginnt am 23. Januar 1921, als der Klub unter dem englischsprachigen Namen Sport Friends Club ins Leben gerufen wurde. Schon bald entwickelte sich der Verein zum Aushängeschild der baskischen Provinz Álava und nahm seinen heutigen Namen an. In den 1930er Jahren feierte Alavés seinen ersten Aufstieg in die Primera División und etablierte sich als ehrgeiziger, wenn auch oft unterschätzter Akteur im spanischen Profifußball. Die Jahrzehnte verliefen wechselhaft: Auf goldene Phasen folgten lange Aufenthalte in der Segunda División und sogar in der dritten Liga. Erst in den späten 1990er Jahren begann das wohl ruhmreichste Kapitel der Vereinsgeschichte. Unter Trainer Mané schaffte Alavés 1998 den Aufstieg zurück in La Liga und überraschte die spanische Fußballwelt mit kompromisslosem, mutigem Spiel. Den absoluten Höhepunkt erlebten die Babazorros im Mai 2001, als sie das UEFA-Cup-Finale in Dortmund erreichten. Im Westfalenstadion lieferten sie sich gegen den FC Liverpool eines der spektakulärsten Endspiele aller Zeiten – ein 4:5 nach Verlängerung, entschieden durch ein Eigentor in der 117. Minute. Trotz der Niederlage wurde dieses Match zum Mythos. Es folgten harte Jahre mit mehreren Abstiegen, finanziellen Schwierigkeiten und sogar einem Abrutschen in die Segunda B. Doch wie ein Phönix kehrte Alavés immer wieder zurück. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in La Liga, 2017 sogar das Erreichen des Copa-del-Rey-Finales gegen den FC Barcelona. Die Derbys gegen die baskischen Rivalen Athletic Bilbao und Real Sociedad sind bis heute hochemotionale Fixpunkte im Fußballkalender.

Große Spieler und Legenden

Im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte hat Deportivo Alavés zahlreiche Spielerpersönlichkeiten hervorgebracht und beheimatet. Während der legendären UEFA-Cup-Saison 2000/2001 prägten Namen wie Javi Moreno, der mit zwei Toren im Finale gegen Liverpool zur Klubikone wurde, das Gesicht der Mannschaft. Auch Jordi Cruyff, Sohn der niederländischen Legende Johan Cruyff, schrieb mit seinem Treffer im Endspiel Alavés-Geschichte. Ivan Alonso, Cosmin Contra und der argentinische Verteidiger Pablo Karmona bildeten das taktische Rückgrat dieses europäischen Märchens. Trainer Mané, ein bescheidener baskischer Pragmatiker, gilt bis heute als der Architekt dieser unvergesslichen Ära. In jüngerer Zeit standen Spieler wie Manu García, der treue Kapitän und Spielmacher, sowie der argentinische Stürmer Lucas Pérez und der spanische Nationaltorhüter Fernando Pacheco im Rampenlicht. Auch Theo Hernández durchlief während einer Leihe von Atlético Madrid Mendizorrotza und nutzte Alavés als Sprungbrett zu größeren Karriereschritten. Trainer wie José Bordalás und Mauricio Pellegrino setzten in der Moderne neue taktische Akzente und prägten die Identität des Klubs als kämpferischen Außenseiter. Die Loyalität der Spieler zum Verein, die enge Bindung zur Region Álava und das familiäre Klima rund um das Stadion machen jeden Babazorro-Akteur zu einem Teil baskischer Fußballfolklore – Eigenschaften, die ein retro Alaves Trikot unverwechselbar mit Bedeutung füllen.

Ikonische Trikots

Die ikonischen blau-weißen Streifen prägen das Erscheinungsbild von Deportivo Alavés seit Jahrzehnten und machen jedes retro Alaves Trikot zu einem unverwechselbaren Sammlerstück. In den 1990er Jahren stattete Kelme den Klub mit klassischen, schlicht gehaltenen Designs aus, oft kombiniert mit lokalen Sponsoren wie Aguas de San Martín. Die Trikots der UEFA-Cup-Saison 2000/2001 sind bei Sammlern besonders begehrt – sie erinnern an die magische Nacht von Dortmund und tragen das Logo des damaligen Sponsors Caja Vital. Der Wechsel zu Marken wie Astore und später Kelme erneut prägte verschiedene Ären, jede mit eigenen Designdetails, Kragenformen und subtilen Variationen der charakteristischen vertikalen Streifen. Die Auswärtstrikots variierten zwischen klassischem Weiß, kräftigem Gelb und tiefem Marineblau. Besonders gefragt sind heute die Heim-Jerseys aus den frühen 2000ern mit V-Ausschnitt, sowie die seltenen Europapokal-Editionen mit eingestickten UEFA-Patches. Ein retro Alaves Trikot in originaler Spielversion gilt unter Kennern als Schatz baskischer Fußballkultur.

Sammlertipps

Beim Kauf eines retro Alaves Trikots solltest du besonders auf die Saisons 1999/2000 und 2000/2001 achten – die Europapokal-Jahre sind die begehrtesten Stücke. Match-worn-Trikots aus dem UEFA-Cup-Finale erzielen Höchstpreise und sind extrem rar. Replica-Versionen aus dieser Ära sind erschwinglicher, aber genauso emotional aufgeladen. Prüfe stets den Zustand: originale Sponsorlogos, intakte Vereinswappen und unbeschädigte Kelme- oder Astore-Logos. Authentische Trikots zeigen sauber eingestickte Embleme, niemals aufgedruckte Wappen. In unserem Shop findest du derzeit 33 originale retro Alaves Trikots – jedes mit eigener Geschichte aus Mendizorrotza.